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Zuwachs bei Weiterbildung für Ältere |
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Dienstag, 17. Juni 2008 um 12:30 |
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Es gibt konkrete Anzeichen für ein Umdenken: Zwischen 2000 und 2006 bezogen nur 32 Porzent der Betriebe in Österreich über 45-Jährige in Weiterbildungsmaßnahmen ein. – im Jahr 2007 waren es bereits 43 Prozent.
Diese Zahlen nannte der Vorstand des AMS Österreich, Johannes Kopf gegenüber der Tageszeitung "WirtschaftsBlatt". "Hier gibt es schon eine signifikante Verschiebung in Richtung Ältere", so Kopf, und die Betriebe tun seiner Ansicht nach auch gut daran,
nicht nur in die ganz Jungen zu investieren. "Die Älteren sind
nicht weniger leistungsfähig und vor allem das wesentliche Potenzial
gegen den Facharbeitermangel", wird Kopf zitiert.
Das "WirtschaftsBlatt" hatte in seiner Ausgabe vom 16.6.2008 die verschiedenen Möglichkeiten aufgezeigt, wie Kurse für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gefördert werden.Konkret gibt es in Zusammenarbeit mit der EU die "Qualifizierungsförderung für
Beschäftigte" (QfB) vor. Dabei werden die Kosten zwischen Europäischem
Sozialfonds (ESF), AMS und Arbeitgeber dreigeteilt.
Für AMS-Vorstand Kopf liegen die Vorteile auf beiden Seiten: Leute, in die investiert worden ist, würden in der Regel nicht rausgeschmissen, umgekehrt seien auch die Mitarbeiter, die Schulungen bekommen, dem Unternehmen gegenüber besonders loyal. Denn den Beschäftigten komme es nicht nur auf das Einkommen an – es gehe auch darum, ihren Wert anzuerkennen.
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