| AK-Seminar für Personalmanager |
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| Freitag, 06. Juni 2008 um 12:24 | ||||
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Personalmanager großer und mittelständischer Unternehmen sowie Fachkräfte des AMS waren die Teilnehmer eines Seminars zum Generationen-Management, das von der AK Vorarlberg Ende Mai in Bregenz veranstaltet wurde. Die Teilnehmer profitierten nach eigenen Angaben von dem ausgewogenen Mix aus Basiswissen und Praxisbeispielen. .
Die beiden Referenten hätten kompetenter nicht sein können: Prof. Juhani Ilmarinen und Dr. Heinrich Geißler – international anerkannte Experten und Berater der AK Vorarlberg für Generationen-Management, die zahlreiche Projekte erfolgreich abgewickelt und begleitet haben. Österreich steht beim Generationen-Management erst am Anfang, erklären sie. Doch die Erfahrungen, die in anderen Ländern schon gesammelt wurden, erlauben einen "Schnellstart" in die Materie, wie es dieses Seminar zum Ziel hatte. . Aha-Effekte über anstehende Lücken Erfolgreiches Generationen-Management, so erkannten die Teilnehmer, setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen, wie beispielsweise Betriebliche Gesundheitsförderung, bestimmten Führungsstrategien und nicht zuletzt eine gewissenhafte Analyse des Personalstands. Erstaunlich viele Unternehmen müssen dann überrascht erkennen, dass für beträchtliche Teile der Belegschaft in relativ kurzer Zeit ein natürlicher Abgang programmiert ist. Doch Gedanken, wie diese Lücken gefüllt werden können, seien bis dahin in den seltensten Fällen angestellt worden, erklärten Ilmarinen und Geißler anhand mehrerer Beispiele. Breiten Raum des Seminars nahmen Maßnahmen ein, die zur Verbesserung der Gesundheit und damit der Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dienen. Sie sind nicht nur der Schlüssel zum Generationen-Management, sie sind auch ein Kostenfaktor. Allerdings, wiesen die Referenten nach, rechnen sich solche Investitionen und und Programme leicht, weil unter anderem die Fehlzeiten durch Krankenstände deutlich sinken. Einhelliger Tenor der Seminarteilnehmer: In den meisten Betrieben wurde mit Einzelmaßnahmen schon der eine oder andere Schritt in die richtige Richtung gesetzt. Was fehlt, sind der strategische Überbau und damit die systematische Umsetzung. "Wir werden jetzt versuchen, unseren Vorstand von der Notwendigkeit eines gezielten Generationen-Managements bei uns zu überzeugen", erkärte besipielsweise der Personalmanager eines großen internationalen Industrieunternehmens. Von den beiden AK-Berater Ilmarinen und Geißler kam Ermunterung, denn sie wissen aus ihren Erfahrungen: "Generationen-Management muss von ganz oben mitgetragen werden, damit es Erfolg hat."
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Eineinhalb Tage ein regelrechtes Bombardement mit Fakten: Erstmals veranstaltete die AK Vorarlberg ein Intensivseminar über Generationen-Management für Personalmanager. In einer Kleingruppe wurde das Basiswissen vermittelt, Berichte von Praxisbeispielen, vor allem aus Skandinavien und Deutschland, vermittelten anschaulich deren Wirkungen.