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Was ist Generationen-Management? PDF Drucken E-Mail

Die Schere geht auseinander

Beim Generationen-Management handelt es sich um ein Instrument, in Unternehmen mit einem ganzheitlichen Mix aus Personal- und Gesundheitspolitik die Herausforderung der demografischen Entwicklung zu bewältigen:

» durch die steigende Lebenserwartung der Menschen und damit verbundene Pensionsreformen müssen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen länger in den Betrieben gehalten werden

» sinkende Geburtenraten sorgen für weniger junge und neue Arbeitskräfte.

Veränderungen in der Bevölkerungs- und Altersstruktur hat es auch in der Vergangenheit gegeben. Völlig neu ist allerdings das Tempo, mit dem der Umbau der Alterspyramide abläuft. Daraus folgen gravierende Verschiebungen in der altersmäßigen Zusammensetzung der Belegschaften, die in bestimmten Bereichen, Branchen und Ländern. Die Auswirkungen sind bereits heute zu spüren und werden sich in den nächsten Jahren noch dramatisch verstärken. Denn Globalisierung, der rasante technologische Fortschritt und andere Einflüsse verschärfen und beschleunigen die Entwicklung.

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Die vier Kernziele

Das Generationen-Management kennt deshalb vier wesentliche Ziele:

» längerer Verbleib der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen

» einfach durch Gesetze das Pensionsalter hinaufzuschrauben, genügt nicht. Die älteren Mitarbeiter müssen sehr oft zuerst einmal in die Lage versetzt werden, länger arbeitsfähig zu bleiben: durch gesundheitsfördernde Maßnahmen auf der individuellen Seite, auf der betrieblichen Seite durch den ergonomischen Umbau der Arbeitsplätze und die Ausrichtung der Arbeitsorganisationen an den Fähigkeiten und Möglichkeiten der älteren Mitarbeiter

» systematischer Transfer von Wissen und Know-how zwischen den Generationen

» nachhaltige Integration junger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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Vielfach taucht in der Literatur der Begriff Age Management auf. Er bezeichnet grundsätzlich dasselbe wie Generationen-Management, die deutsche Bezeichnung ist jedoch umfassender und treffender. Denn in der Entwicklung der noch jungen Disziplin "Age Management" wurde anfangs der Fokus fast ausschließlich auf die älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gelegt. Heute steht allerdings außer Zweifel, dass eine nachhaltige positive Veränderung nur im Zusammenspiel aller im Erwerbsleben stehenden Generationen möglich ist.

Dabei wird zwischen drei Generationen unterschieden: den Unter-30-Jährigen, der mittleren und der älteren Generation, wobei die Grenzziehung zwischen 45 und 55 Jahre variiert – dies hängt nicht zuletzt mit den unterschiedlichen Rahmenbedingungen in den einzelnen Staaten, den unterschiedlichen Belastungen in den einzelnen Branchen und diversen wissenschaftlichen Ansätzen zusammen.

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Persönliches Ziel

Unterm Strich ist es jedoch zweitrangig, ob es nun "Generation plus", "50+", "45+" oder "senior workers" heißt – jeder einzelne möchte sein Arbeitsleben so lange als möglich gesund mitgestalten, um anschließend auch gesund und agil in den Ruhestand zu wechseln. Bei der Erreichung dieses persönlichen Zieles wird das Generationen-Management eine wesentliche Rolle spielen.

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» Ein Blick in die Zukunft

AK-Berater Prof. Dr. Juhani Ilmarinen fasst die wesentlichen Punkte des Generationen-Managements zusammen


 
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