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Die Folgen für die Branchen PDF Drucken E-Mail
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Die Folgen für die Branchen
Bau: Mauern bis 65?
Handel: Klare Verschiebung nach oben
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Gastronomie: Altes Personal für ältere Gäste?
Metall: Bald selbst zum alten Eisen gehören?
Kunststoff: Noch vergleichsweise jung
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Die "Vergreisung" Vorarlbergs

Nur 1,3 Prozent der Vorarlberger Bevölkerung sind heute älter als 85 Jahre. Im Jahr 2031 wird der Anteil dieser Altersgruppe 3,3 Prozent betragen und der Anteil der Jungen bis 15 Jahre von derzeit 18,2 auf 15,1 Prozent zurückgehen. Um mehr als die Hälfte steigen wird jene Bevölkerungsgruppe, die in den nächsten zwei Jahrzehnten im „besten Alter“ im Arbeitsleben steht. 2031 werden diese Menschen dann zwischen 65 bis 84 Jahre alt sein und fast jeden fünften Einwohner Vorarlbergs stellen.

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Der Vergleich der Vorarlberger Bevölkerung zwischen 2006 und 2031 macht deutlich, wie stark die Gesellschaft altert. Der Großteil der dann über 65-Jährigen muss bis dahin länger – und gesünder! – im Arbeitsleben gehalten werden, um damit unter anderem das Pensionssystem aufrecht erhalt zu können.

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Noch klarer zeigen sich die Veränderungen, wenn man sich die unterschiedliche Entwicklung ansieht, die die Bereiche Angestellte (unten) und Arbeiter (oben) allein bis zum Jahr 2015 erfahren werden.

Die Kurven verlaufen verschieden, weil es beispielsweise heute einen wesentlich größeren Anteil der Jungen unter den Angestellten gibt als unter Arbeitern.

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Die meisten Unternehmen stehen dadurch in den nächsten Jahren vor einer großen Herausforderung. Wenn wir die heutige Alterszusammensetzung der Vorarlberger Erwerbstätigen auf die kommenden zehn Jahre hochrechnen, dann zeigt sich sowohl bei den Angestellten als auch bei den Arbeiterinnen und Arbeitern, dass sich der Anteil der über 50-Jährigen – insbesondere bei den Angestellten – mehr als verdoppelt (siehe Grafik unten). War Ende 2006 erst knapp jede bzw. jeder sechste Angestellte über 50 Jahre alt, so wird 2015 schon mehr als jede bzw. jeder dritte über 50 Jahre alt sein!

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Folgen für die Arbeitnehmer

Nicht nur die Personalchefs müssen sich zu dieser Entwicklung Gedanken machen. Auch und gerade die betroffenen Arbeitnehmer wird das Thema verstärkt tangieren:

» Der Stellenwert und die Wertschätzung älterer Arbeitnehmer müssten theoretisch gesehen in den kommenden Jahren steigen.

» Es dürfte damit auch der „Druck“ von Betriebsseite höher werden, länger als bisher üblich im Arbeitsleben zu bleiben, vor allem wenn demografisch bedingt auch die Zahl an Nachwuchskräften sinkt.

» Die Pensionsreform wird zusätzlich dafür sorgen, dass „Sonderlösungen“ schwieriger werden.

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Insbesondere in Produktionsbereichen gibt es noch sehr wenige Erfahrungen, wie sich Arbeits- und Leistungsfähigkeit bzw. der Gesundheitszustand zwischen dem 57. und 65. Lebensjahr entwickeln werden. Die Betriebe werden also in diesem Bereich viele neue Erfahrungen sammeln müssen.

Das sind einige wenige Fakten zum demografischen Wandel, der voll im Gange ist. Diese Veränderung erfolgt dazu noch nicht linear, sondern zeigt im Vergleich verschiedener Branchen deutliche Unterschiede. Dazu finden Sie auf den folgenden Seiten sieben Beispiele.



 
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